Bei einer Kabinencharter in Dalmatien buchst du eine eigene Doppelkabine auf einem Katamaran ab Trogir. Dieser Ratgeber zeigt die genauen Kosten, die Ausstattung der Lagoon 47 und den Ablauf an Bord.
Bei einer Kabinencharter auf der MANAIA buchst du nicht den gesamten Katamaran, sondern eine Doppelkabine für dich allein oder für zwei Personen. Die übrigen Kabinen werden von anderen Gästen belegt, während ein professioneller Skipper die nautische Verantwortung übernimmt. Doch wie werden Route, Bordkasse und Tagesablauf organisiert – und wie viel Privatsphäre bleibt an Bord? Dieser Beitrag erklärt Schritt für Schritt, wie eine Kabinencharter auf der MANAIA abläuft.
Segelerfahrung oder ein Bootsführerschein sind nicht erforderlich. Die Schiffsführung übernimmt auf der MANAIA Werner oder Tea. So kannst du dich auf die Ferien konzentrieren und dennoch miterleben, wie eine Woche auf einem modernen Segelkatamaran abläuft.
Die Kabinencharter wird auf der neuen Lagoon 47 von SAILING MANAIA angeboten. Der Start der neuen MANAIA ist für Juli 2027 vorgesehen. Ausgangspunkt der Segelwochen ist die Marina Baotić bei Trogir.
Der Preis hängt vom Reisetermin und von der gewählten Kabinenkategorie ab. Auf der MANAIA stehen zwei VIP-Kabinen und zwei weitere grosse Doppelkabinen zur Verfügung.
Die verbindlichen Preise für den gewünschten Zeitraum kannst du mit dem Rechner auf der Seite Preise und Leistungen ermitteln. Dort siehst du auch, welche festen Leistungen im jeweiligen Angebot enthalten sind.
Bei der Kabinencharter gehören unter anderem folgende Leistungen zum Angebot:
Unterbringung in der gebuchten Kabine
Eigenes Badezimmer für jede Gästekabine
Professioneller Skipper (Werner oder Tea)
Persönliche Vorbereitung der Segelwoche
Gemeinsames Online-Meeting vor der Reise
Empfang und Onboarding an Bord
Bettwäsche
Pro Person und Woche ein Handtuch, ein Duschtuch und ein Badetuch
Trinkwasser
Kurtaxe
Welcome-Drink
Nutzung von zwei Stand-up-Paddleboards
Beiboot
Vier Schnorchelausrüstungen
Variable Ausgaben wie Lebensmittel, Treibstoff sowie Liege- und Bojengebühren sind von der tatsächlich gewählten Route, der Saison und den Wünschen der Gäste abhängig. Deshalb sollten solche Nebenkosten nicht als garantierter Pauschalbetrag betrachtet werden.
Bei der Kabinencharter ist der Skipper im Kabinenpreis enthalten. Eine Hostess kann bei dieser Charterform nicht hinzugebucht werden.
Bei einer Privatcharter bucht eine Familie oder eine geschlossene Gruppe den gesamten Katamaran. Die Gäste kennen sich bereits und gestalten ihre Ferien gemeinsam.
Bei der Kabinencharter werden die Doppelkabinen einzeln vergeben. Du reist allein oder zu zweit an und lernst die übrigen Gäste an Bord kennen. Salon, Cockpit, Flybridge, Frontcockpit und Badeplattform werden gemeinsam genutzt.
Für beide Charterformen gilt:
Ein Skipper ist obligatorisch.
Eigene Segelkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Route bleibt von Wetter, Sicherheit und lokalen Bedingungen abhängig.
Die Wünsche der Gäste fliessen in die Planung ein.
Es wird kein unveränderliches Wochenprogramm versprochen.
SAILING MANAIA arbeitet nicht mit einer anonymen Flotte und einem beliebig wechselnden Skipper-Pool. Im Mittelpunkt stehen das eigene Schiff, die persönliche Vorbereitung und die Betreuung durch Menschen, die die MANAIA kennen.
Die MANAIA verfügt über vier Doppelkabinen für Gäste: zwei VIP-Kabinen auf der Backbordseite und zwei geräumige Doppelkabinen auf der Steuerbordseite. Jede Gästekabine hat ein eigenes Badezimmer.
Ab einer Belegung mit mehr als sechs Gästen, steht auch die Eigner- und Skipperkabine für Gäste zur Verfügung. Die Unterbringung der Crew wird dann entsprechend angepasst.
Zur Komfortausstattung des Katamarans gehören:
Klimaanlage
Generator
Wassermacher
Umkehrosmoseanlage zur Aufbereitung von Trinkwasser
Flybridge
Frontcockpit
grosse Badeplattform
Hochwertige Bettwäsche und Handtücher
Bio-Pflegeprodukte in den Bädern
Für das Gepäck sind weiche Reisetaschen oder Rucksäcke praktischer als Hartschalenkoffer. Sie lassen sich leichter in den vorhandenen Stauräumen unterbringen und nehmen nach dem Auspacken weniger Platz ein.
Die Segelwochen beginnen in der Marina Baotić bei Trogir. Der reguläre Check-in ist am Samstag ab 17 Uhr vorgesehen.
Nach der Ankunft werden die Kabinen bezogen und die Gäste lernen die Crew sowie ihre Mitreisenden kennen. Anschliessend folgt die Einweisung in das Schiff. Dabei werden die für den Aufenthalt wichtigen Abläufe und Sicherheitsregeln erklärt.
Etwa drei Wochen vor dem Törn ist ausserdem ein gemeinsames Online-Gespräch vorgesehen. Dabei geht es darum, die Gäste kennenzulernen, Erwartungen zu besprechen und die Segelwoche vorzubereiten. Eine feste Route wird dabei bewusst nicht garantiert: Die endgültige Planung richtet sich nach Wetter, Sicherheit, lokalen Bedingungen und den Interessen der Gruppe.
Wer vor oder nach dem Törn Zeit hat, kann die historische Altstadt von Trogir besuchen. Ihr Stadtkern gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt eine aussergewöhnliche Verbindung hellenistischer, romanischer, venezianischer, Renaissance- und Barockarchitektur. Es ist übliche Tradition bei MANAIA, dass Gäste und Crew am Freitagabend nach Rückkehr vom Törn zusammen in die Altstadt spazieren und dort das Abschiedsdinner einnehmen.
Neben dem gebuchten Charterangebot fallen variable Kosten an. Dazu können insbesondere gehören:
Lebensmittel und Getränke (ausser Wasser) für die Verpflegung an Bord
Treibstoff für Schiff und Dinghy
Liegegebühren in Marinas
Gebühren an kommunalen Kais
Bojen- und Ankergebühren
Restaurantbesuche
Persönliche Ausgaben an Land
Die tatsächlichen Beträge hängen stark von der Route und der Reisezeit ab. Eine Woche mit mehreren Nächten in Marinas, verursacht in der Regel höhere Liegekosten als eine Route mit Bojenfeldern oder geeigneten Ankerplätzen.
Als interner Erfahrungsrahmen rechnet SAILING MANAIA bei sechs Erwachsenen mit ungefähr 700 bis 1.300 Euro für Lebensmittel pro Woche, ohne Wein, Spirituosen und Restaurantbesuche. Beim Treibstoff liegt der bisherige Planungswert bei ungefähr 250 Euro pro Woche. Für eine Mischung aus Marinas, kommunalen Liegeplätzen und Bojen kann ein Richtwert von etwa 1.000 Euro pro Woche entstehen.
Diese Zahlen sind keine garantierten Fixkosten. Verbrauch, Saison, Wetter, Liegeplätze und individuelle Wünsche können das tatsächliche Budget verändern. Die Abrechnung und Organisation der gemeinsamen Ausgaben wird vor beziehungsweise zu Beginn der Reise mit den Gästen abgestimmt. Man kann seine Reisekosten auch mit dem Kalkulator auf der Webseite berechnen.
Restaurantbesuche und persönliche Bestellungen an Land werden üblicherweise individuell bezahlt.
Ab Trogir liegt ein vielseitiges Segelrevier direkt vor der Tür. Mögliche Ziele sind unter anderem Šolta, Brač, Hvar, Vis, Biševo, die Inseln bei Drvenik Veli, Primošten oder – bei einer entsprechend geplanten Route – die Kornaten.
Welche Orte tatsächlich besucht werden, entscheidet sich erst anhand der aktuellen Bedingungen. Wind, Wetter, Seegang, verfügbare Liegeplätze und die Wünsche der Gäste bestimmen gemeinsam den Verlauf der Woche.
Šolta liegt nur eine überschaubare Distanz von Trogir entfernt und bietet mehrere mögliche Anlaufpunkte. Maslinica an der Westküste ist für seinen kleinen Hafen und die vorgelagerten Inselchen bekannt. Stomorska liegt auf der Nordostseite der Insel, während Rogač der wichtigste Fährhafen Šoltas ist.
Brač ist eine der grössten Inseln der Adria. Bekannt sind unter anderem die Steinmetztradition von Pučišća, die Vidova gora und die markante Kieslandzunge Zlatni rat bei Bol. Ob und welcher Ort auf Brač angelaufen wird, hängt von der jeweiligen Route ab.
Hvar verbindet historische Orte, Weinbaugebiete, Buchten und lebhafte Hafenstädte. Vor Hvar-Stadt liegen die stark gegliederten Pakleni-Inseln. Ihre Buchten können je nach Wetter und Auslastung attraktive Ziele für einen Tages- oder Übernachtungsstopp sein.
Vis liegt weiter von der mitteldalmatinischen Küste entfernt. Die Orte Vis und Komiža sind eng mit der Seefahrts- und Fischereigeschichte der Insel verbunden.
Südwestlich von Vis liegt Biševo mit der Blauen Grotte. Ein Besuch ist nicht garantiert: Wetter, Seegang, Andrang und die jeweils geltenden lokalen Betriebsregeln entscheiden darüber, ob die Grotte erreichbar ist.
Einen starren Tagesablauf gibt es nicht. Häufig beginnt der Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück an Bord. Danach wird abhängig von Wetter und Tagesziel gesegelt oder unter Motor gefahren.
Unterwegs bleibt Zeit zum Schwimmen, Schnorcheln, Paddeln oder Entspannen. Die Lagoon 47 bietet dafür mehrere gemeinschaftlich genutzte Bereiche, darunter Cockpit, Flybridge, Frontcockpit und Badeplattform.
Am Nachmittag oder Abend wird ein neuer Liegeplatz angelaufen. Das kann eine Marina, ein kommunaler Hafen, ein Bojenfeld oder eine geeignete Bucht sein. Wo übernachtet wird, entscheidet die verantwortliche Schiffsführung unter Berücksichtigung der aktuellen Bedingungen.
Wer sich für das Segeln interessiert, darf das Geschehen beobachten und Fragen stellen. Eine aktive Mitarbeit an Deck ist gerne gesehen, für Gäste jedoch keine Voraussetzung.
Zur inkludierten Ausstattung der MANAIA gehören:
Zwei Stand-up-Paddleboards
Vier hochwertige Schnorchelausrüstungen
Ein Beiboot mit 30-PS-Aussenborder
Ein Wakeboard
Das Beiboot wird in erster Linie als Tender eingesetzt, beispielsweise für Wege zwischen Yacht und Land. Je nach Bedingungen kann es auch für Ausflüge zu nahe gelegenen Buchten oder für Wassersport genutzt werden. Ob eine Aktivität möglich und sinnvoll ist, entscheidet die Crew anhand der jeweiligen Situation.
Zusätzlich können ein Seabob F9 und ein AWAKE RÄVIK Jetboard kostenpflichtig gebucht werden. Beide Geräte sind nicht automatisch im Preis der Kabinencharter enthalten. Die aktuellen Konditionen findest du unter Preise und Leistungen.
Viele Segelwochen verbinden die Zeit auf dem Wasser mit Restaurantbesuchen in kleinen Hafenorten. Eine Konoba ist eine traditionelle kroatische Gaststätte, deren Angebot je nach Region und Betrieb unterschiedlich ausfällt.
In Dalmatien finden sich häufig Fisch, Muscheln, Calamari, Oktopus, Fleischgerichte, Käse, luftgetrockneter Schinken und saisonales Gemüse auf den Speisekarten. Zu den bekannten Zubereitungsarten gehört „na buzaru“, bei der beispielsweise Muscheln oder Krustentiere mit Olivenöl, Knoblauch, Kräutern und häufig Wein gegart werden.
Auch Peka ist in Dalmatien verbreitet. Dabei werden Fleisch oder Oktopus zusammen mit Kartoffeln und Gemüse unter einer Metallglocke in der Glut gegart. Da die Zubereitung längere Zeit benötigt, verlangen viele Restaurants eine Vorbestellung. Ob sie tatsächlich erforderlich ist, sollte direkt beim jeweiligen Betrieb erfragt werden.
Zu den bekannten dalmatinischen Rebsorten gehören unter anderem Plavac mali und Pošip. Auf Vis wird ausserdem die weisse Rebsorte Vugava angebaut. Das konkrete Angebot unterscheidet sich von Restaurant zu Restaurant.
An der dalmatinischen Küste sind die Sommer meist warm bis heiss. Im Frühjahr ist das Wetter häufiger wechselhaft und das Meer noch vergleichsweise kühl. Im Spätsommer ist das Wasser meist deutlich wärmer, gleichzeitig können Wetterumschwünge kräftiger ausfallen. Im Herbst nimmt die Wahrscheinlichkeit wechselhafter Bedingungen zu.
Für die Adria sind vor allem drei Windsituationen wichtig:
Der Maestral ist ein thermisch beeinflusster Wind, der sich bei stabilen sommerlichen Wetterlagen häufig im Tagesverlauf entwickelt. Seine tatsächliche Stärke hängt von der Region und der jeweiligen Wetterlage ab.
Die Bora weht aus nordöstlichen Richtungen und kann lokal sehr böig und kräftig, zeitweise auch sehr stümisch auftreten. Ihre Auswirkungen unterscheiden sich je nach Küstenabschnitt und Gelände deutlich. Besonders in den Kornaten sollte man bei entsprechenden Wetterverhältnissen aufmerksam sein, denn die Bora kann ohne Vorwarnung zuschlagen.
Der Jugo kommt aus südöstlichen Richtungen und kann über längere Zeit Seegang aufbauen. Er tritt häufig im Zusammenhang mit feuchterem und unbeständigerem Wetter auf.
Eine allgemeine Beschreibung ersetzt niemals die aktuelle Seewettervorhersage. Die konkrete Route und die Wahl des Liegeplatzes bleiben deshalb Aufgabe der verantwortlichen Schiffsführung.
Eine Kabinencharter passt besonders gut zu Menschen, die:
allein oder zu zweit reisen
keine eigene Gruppe für eine ganze Yacht zusammenstellen möchten
ohne Segelerfahrung auf einem Katamaran reisen wollen
neue Menschen kennenlernen möchten
persönliche Betreuung einer anonymen Flottencharter vorziehen
eine flexible Reise statt eines starren Rundfahrtprogramms suchen
Kroatiens Küste und Inseln vom Wasser aus erleben möchten
Wer dagegen ausschliesslich mit der eigenen Familie oder dem eigenen Freundeskreis reisen möchte, findet in der Privatcharter die passendere Variante.
Auf der Seite Preise und Leistungen kannst du den gewünschten Zeitraum auswählen und eine erste Berechnung durchführen. Anschliessend lässt sich daraus eine Anfrage senden.
Wenn du vorab klären möchtest, welche Charterform zu dir passt, kannst du SAILING MANAIA direkt kontaktieren.
Weitere Beiträge zur Vorbereitung einer Segelreise und zu unterschiedlichen Chartermodellen findest du im Themenbereich Charterwissen.
Bei der Kabinencharter mietest du eine einzelne Doppelkabine auf einem Katamaran und teilst dir das Schiff mit anderen Gästen. Du benötigst keine eigene Crew. Bei der Privatcharter bucht deine geschlossene Gruppe die gesamte Yacht exklusiv. In beiden Fällen führt ein professioneller Skipper das Schiff.
Neben dem festen Charterpreis fallen variable Nebenkosten an, die über die gemeinsame Bordkasse, die sogenannte APA, fair aufgeteilt werden. Dazu gehören der verbrauchte Treibstoff für den Antrieb und den Generator, die Liegegebühren in Marinas oder an Kaimauern sowie die Einkäufe für das Frühstück, Snacks und Getränke an Bord.
Nein, es existieren keine festgelegten Fahrpläne. Die Auswahl der Ziele richtet sich stets nach dem lokalen Wetter und den Rahmenbedingungen vor Ort. Über die Route wird zusammen mit den Gästen entschieden. Ein typisches Revier für die Reise ab Trogir ist Mitteldalmatien mit seinen großen und kleinen Inseln. Dazu zählen häufig Šolta, Brač, Hvar und Vis.
Für den Aufenthalt an Bord solltest du keinesfalls einen Hartschalenkoffer mitbringen. Harte Schalenkoffer lassen sich in den Kabinen der Lagoon 47 nicht verstauen. Nutze stattdessen weiche, faltbare Reisetaschen oder Rucksäcke.
Zwei Stand-Up-Paddleboards, hochwertige Schnorchelausrüstung und das Beiboot mit 30 PS sind im Grundpreis der MANAIA enthalten. Leistungsstarke motorisierte Water-Toys wie der Seabob F9 oder das elektrische AWAKE Ravik Jet Board lassen sich im Vorfeld gegen einen festen Aufpreis separat hinzubuchen.